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Über den Autor[]

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Johann Nestroy

  • geboren am 7. 12 1801 in Wien
  • Sohn eines Rechtsanwalts
  • studierte Jus, brach das Studium aber ab
  • wurde Schauspieler, Bühnenautor und Theaterdirektor
  • starb am 25. 5. 1862
  • berühmte Werke: Freiheit in Krähwinkel, Lumpazivagabundus, Die schlimmen Buben in der Schule, Der Zerrissene

Über das Werk[]

  • Uraufführung fand am 16. Dezember 1840 im Theater an der Wien statt
  • ist ein Theaterstück und gehört zur Dramatik

Inhaltsangabe[]

Titus wird wegen seiner roten Haare das Leben schwer gemacht, er bekommt keine Arbeit und wird verspottet. Salome, einer Gänsehirtin geht es genau so. Als sie Titus kennen lernt, will sie ihm helfen. Titus rettet Marquis, einen Friseur, vor seinem wild gewordenen Pferd. Dieser schenkt ihm als Talisman eine schwarze Perücke.

Durch die Gärtnerin Flora lernt er Constantia kennen. Constantia, die Kammerfrau der Frau von Cypressenburg gefällt der schwarzhaarige Jüngling. Sie nimmt ihn mit aufs Schloss und will ihn der gnädigen Frau vorstellen. Während Titus wartet, kommt Marquis, der Frisör der gnädigen Frau, ins Zimmer und sagt, er soll die Finger von seiner Constantia lassen.

Beim Warten wird Titus müde, er setzt sich auf einen Stuhl und schläft ein.

Als der Marquis zurück kommt, nimmt er dem schlafenden Titus die Perücke weg.

Dieser wird durch laute Stimmen geweckt und als er bemerkt, dass er keine Perücke mehr hat, stürzt er ins Friseurzimmer. Im Dunkeln sucht sich Titus schnell eine blonde Perücke und stellt sich dann der Frau von Cypressenburg vor.

Der gnädigen Frau gefällt der blonde Mann und sie stellt ihn als Sekretär ein und entlässt Flora, Constantia und Marquis auf Titus Rat hin. Als die Frau von Cypressenburg Titus bei einer Feier ihren Gästen vorstellen will, kommen Flora, Constantia und Marquis ins Zimmer und verraten Titus. Dieser muss daraufhin seine Perücke abnehmen und wird wegen seiner roten Haare gefeuert.

Titus sieht eine graue Perücke, setzt sie auf und will das Schloss verlassen. Da trifft er auf seinen Vetter, der seine grauen Haare sieht und ihm einen Teil seines Vermögen vererben will.

Plötzlich kommt Salome und sagt Titus, dass er die Perücke sofort zurückgeben soll. Sein Vetter ist wütend als er merkt, dass Titus immer noch rote Haare hat. Als dann Titus freiwillig auf die Erbschaft verzichten will, erkennt sein Vetter, dass Titus doch ein guter Mensch ist, trotz den roten Haaren. Daraufhin nimmt Titus Salome in die Arme und will sie heiraten, da auch sie rote Haare hat und ihn so akzeptiert wie er ist.

Interpretation[]

Titus wird mit den roten Haaren verstoßen und mit der Perücke wird er vom Außenseiter zu einer gesellschaftlichen Persönlichkeit. Johann Nestroy will damit auf die Vorurteile der Menschen aufmerksam machen.

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